Jugentraum aus Übersee

In den USA werden jährlich rund 16 Millionen Autos verkauft. Selbstverständlich handelt es sich hier üblicherweise um US-Marken. Auch der Export kann sich diesbezüglich sehen lassen, denn der Absatz amerikanischer Autos in anderen Ländern, besonders in Deutschland, ist florierend. Nicht nur die Größe eines solchen Fahrzeuges ist überzeugend, sondern auch die Ausstattung. Bei den Amerikanern muss alles groß und protzig sein. Doch auch immer mehr Menschen werden von dieser Masse angezogen. Einer Masse, die durchaus „Kraft“ rüber bringt.

Selbstverständlich gibt es in Deutschland auch zahlreiche Händler, die amerikanische Autos in ihrem Repertoire haben. Aber auch mit Ersatzteilen dieser oft überdimensional gebauten Wagen wird in Deutschland gut Handel betrieben. Es gibt die verschiedensten Autoteile. Der Absatz ist besonders gut und der Markt täglich wachsend. Das heißt, man findet garantiert immer das, was man gerade benötigt. Möchte man sich als Privatperson einen amerikanischen Wagen zulegen, sollte man unbedingt auf Preise achten. Selbstverständlich kann es sein, dass die Wagen-Preise sehr gering sind. Jedoch sollte man die Preise für den Transport über den großen Teich nicht vergessen. Häufig sind es wohlhabende Frauen und Männer, die mit den protzigen amerikanischen Autos Aufmerksamkeit erregen wollen und ihren Status unterstreichen wollen. Häufig hat es auch nicht unbedingt etwas mit der Technik zu tun, dass zahlreiche Deutsche und auch andere Europäer praktisch in diese Autos vernarrt sind. Es handelt sich zu 99% lediglich um ein Statussymbol, welches der positiven Darstellung des eigenen Wesens dienen soll. Interessiert man sich für amerikanische Autos und denkt man gegebenenfalls auch selber darüber nach, sich ein solches zuzulegen, kann man sich selbstverständlich über das Internet informieren. In der Regel ist ein Kauf auch nicht anders möglich, es sei denn, man verbindet das Ganze mit einem Urlaub in den Vereinigten Staaten oder hat das Geld und die nötige Zeit, auf einen Abstecher nach Übersee zu fliegen. In der Regel werden Internetdarstellungen mit zahlreichen Bildern unterlegt und umfangreich beschrieben. Sollte man doch noch offene Fragen haben, kann man sich selbstverständlich auch an den Anbieter wenden. Voraussetzung ist natürlich das Beherrschen der englischen Sprache. Ansonsten kann man wesentliche Dinge nicht verstehen und fällt sogar auf eine Abzocke rein, die am Ende gar nicht nötig gewesen wäre.

Ebenfalls äußerst wichtig sind Informationen. Man sollte sich in jedem Fall darüber informieren, ob man das amerikanische Auto in Deutschland fahren kann. Für einige „Eigentümer“ hat ein solches Fahrzeug auch lediglich einen Sammlerwert, das heißt, man ist gar nicht erpirscht darauf, dieses Fahrzeug zu fahren. Es soll lediglich gut aussehen. Dann braucht man sich über solche Nebensächlichkeiten selbstverständlich keine Gedanken zu machen. Soll das amerikanische Auto aber tatsächlich gefahren werden, ist es wichtig, dass es den deutschen Richtlinien entspricht. Ist dies nicht der Fall, kann man sich auf jede Menge Kosten und Ärger einstellen, wenn man dieses Fahrzeug fahrtüchtig machen möchte. Im besten Fall sucht man sich ein amerikanisches Auto aus, welches bereits den deutschen Standards entspricht, ohne dabei zu Deutsch zu wirken. So geht man praktisch jedem Ärger aus dem Weg und kann mit seinem eigenen amerikanischen Auto dennoch glücklich werden.